Fehlkäufe – wie wir sie doch hassen!

Jeder kennt das doch, wenn Mutti sagt: „kauf nur das, was du auch wirklich brauchst und tragen wirst“. Aber sich dann auch noch wirklich daran zu halten ist meistens echt schwer. Manchmal braucht man das eben für die Seele: wahllos shoppen! Das blödeste ist aber dann, zu Hause angekommen, zu bemerken, dass der Schrank voller Kleidung ist, man dennoch nichts passendes zu anziehen hat. Meistens ist der Grund dafür, dass man ohne Bedacht eingekauft hat und dadurch eher unpraktische Teile im Schrank liegen hat. Sprich schlecht kombinierbares und nur gelegentlich einsetzbares.

Vor ein paar Tagen noch habe ich mir ein super schönes schwarzes Off-Shoulder Top zugelegt, dass jedoch völlig unbequem und sogar untragbar ist, denn es verrutscht bei der kleinsten Bewegung, sodass man echt blöd aussieht und eigentlich völlig regungslos bleiben müsste, um dies zu vermeiden. Es ist also schon vorprogrammiert, dass man sich darin völlig unwohl fühlen wird – einfach furchtbar! Tja, warum es nun trotzdem in meinem Kleiderschrank liegt kann ich mir nur mit einem Grund erklären: es war ein verzweifelter Kauf! Nichts hat mir gefallen oder gepasst und der Wille war so groß an diesem Tag etwas neues zu ergattern. Stattdessen hätte ich einfach mit leeren Händen den Laden verlassen sollen… im Nachhinein ist man immer schlauer!!!

Der Stapel mit den unbrauchbaren Oberteilen wird also immer größer… wie man aber dagegen ankommen kann, ist doch eigentlich so einfach – mit Bedacht shoppen!

Dafür muss man sich nur an ein paar Punkte halten und schon hat man im Schrank wieder etwas zum anziehen. Treffen diese Punkte ein, solltest du dir das Kleidungsstück lieber NICHT zulegen:

1.) Das Oberteil ist so konzipiert, dass du erstmal einen passenden BH suchen und kaufen müsstest, um es tragbar zu machen. –  Den BH wirst du eh nicht suchen und das Teil wird in deinem Schrank vergammeln.

2.) Schon bei den kleinsten Bewegungen in der Umkleidekabine verrutscht das gute Kleidungsstück dermaßen, so dass es total bescheuert aussieht und du es ohne Hilfe durch ein anderes menschliches Geschöpf nicht in die eigentliche Position zurechtfriemeln kannst. – Klingt merkwürdig und abwegig, aber diese Erfahrung habe ich schon machen müssen (siehe Fehlkauf weiter oben).

3.) Schon beim Anziehen der Hose bemerkst du wie die Kabine um dich herum kleiner wird, als würden ihre Wände auf dich zukommen. Die Farben in deiner Umgebung verlieren an Intensität und verblassen. Dein Atem wird schneller und flacher. Keine Panik, das nennt man Platzangst! – Die Jeans ist einfach zu eng, auch wenn der Knopf sich verschließen lässt und dein Bauchnabel bloß noch einen Strich formt. Im Frühsommer oder nach dem Sport würdest du sie verfluchen und gedanklich zum Teufel schicken, denn sie würde sich nicht über die Beine streifen lassen. Danach würde sie im hintersten Ritz deines Schrankes landen.

Kurz gesagt:

Schalte deinen Verstand ein wenn du dich in einem Geschäft befindest. Lass dich von Rabattaktionen nicht unter Druck setzen. Wenn es nichts passendes für dich gibt, dann ist es eben so! Kauf dir anschließend lieber ein Eis, da ist das Geld dann auch wesentlich besser investiert :P.

Noch ein paar Tipps zum Schluss:

Mit klassischen Schnitten kann man nicht viel falsch machen. Wichtig ist, dass die Kleidungsstücke gut kombinierbar sind, so dass du sie vielseitig einsetzen kannst. Wenn du dich für einen richtigen Hingucker entscheidest, wie eine Bluse oder ein Kleid, dann solltest du dich wohl darin fühlen, wozu Bequemlichkeit und Beweglichkeit gehören.

Frauen Hemden
            Hemden können sowohl schick als auch sportlich kombiniert werden

 

                                                      

 

 

Basics
Dunkle und ruhige Farben sind vielfältig kombinierbar! Streifenshirts sind Klassiker!

 

                                                         
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